Inflation 2,9 Prozent: Warum eine Gehaltserhöhung von 3 Prozent nicht reicht
Am 10. September kamen zwei Zahlen an einem Tag: Das Statistische Bundesamt bestätigte 2,9 Prozent Inflation für August, die EZB hob ihre Leitzinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr an. Beides zusammen ergibt eine Rechnung, die in der amtlichen Reallohnstatistik nicht auftaucht – denn die misst brutto. Wir haben mit unserer eigenen Rechenlogik nachgerechnet, was von einer Erhöhung netto ankommt: Bei 3.500 Euro und Steuerklasse I bleiben von 3 Prozent brutto nur 2,49 Prozent netto. Für echten Kaufkrafterhalt bräuchte es 3,50 Prozent.
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